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Nach den US-Wahlen: Wer zieht die sozialkonservative Karte in Deutschland?

James Talarico hat Texas für die Demokarten mit einem sozialkonservaiven Programm erobert. Ein Vorbild für Deutschland? Vor allem SPD und CSU sollten genau hinsehen.
James Talarico
Foto: Imago/Laura Brett | Talarico hat es bewiesen: Eine Politik, die sich bei ihren Aussagen zum gesellschaftlichen Leben explizit auf christliche Grundsätze bezieht, kann auch außerhalb des Kreises der Frommen Punkte machen.

„Liebe Deinen Nachbarn“ – mit diesem Slogan gelang James Talarico bei den US-Wahlen etwas, was Beobachter vorher für fast unmöglich gehalten hätten. Der Demokrat knackte die alte Republikaner-Hochburg Texas und wurde zum Senator gewählt. Der 37-Jährige bezog sich mit dem Kernsatz seiner Kampagne bewusst auf das zweite Gebot. Bisher erzeugten die Republikaner gerne den Eindruck, als hätten sie fromme Christen für sich als Stammwähler gepachtet. Da hat ihnen Talarico nun einen Strich durch die Rechnung gemacht.

Hinweis: Dieser Artikel ist vor Abschluss des Probeabos erschienen, weswegen er in diesem nicht enthalten ist.
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