Wie kommt es, dass ultraorthodoxe Jüdinnen im Großraum New York durchschnittlich mehr als sieben Kinder bekommen, während es bei nicht hispanischen weißen Akademikerinnen in derselben Region nicht einmal zwei sind? Oder dass Frauen in den Amish-Gemeinschaften Ohios durchschnittlich sechs Kinder zur Welt bringen, während die Kinderzahl in ihrer Umgebung bei unter zwei liegt? Finanzielle und materielle Faktoren sind für die Familienplanung wichtig, können solche unterschiedlichen Geburtenraten aber offenbar nicht allein erklären – schließlich leben diese Familien unter ähnlichen wirtschaftlichen Bedingungen. Was motiviert also Paare, Kinder zu bekommen?
Mehr Begeisterung für Kinder!
Wenn wir Kinder vor allem als Belastung betrachten, werden wir dem Geburtenrückgang kaum begegnen. Es braucht ein gesellschaftliches Umdenken.
