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Katholische Zeitung für Politik, Gesellschaft & Kultur
Plus Inhalt Niedrige Geburtenrate

Ein zweiter Geburtencrash

Die demografische Krise erfasst den gesamten Erdball und stößt damit frühere Gewissheiten um. Erklärungsversuche dafür gibt es viele, Sicherheiten wenige.
Vater fährt Kind im Kinderwagen
Foto: Imago/Hanno Bode | Warum bekommen Menschen immer weniger Kinder? Eine neue Studie sucht nach Gründen.

Wird es nun gekürzt? Oder bleibt alles beim Alten? Und: Ist das überhaupt wichtig? Das aktuell in der Reformdiskussion stehende Elterngeld sollte bei seiner Einführung auch die bereits damals niedrige Geburtenrate von 1,36 Kindern pro Frau erhöhen. So hieß es im Gesetzentwurf von 2006, die Bundesregierung „richtet ihre familienpolitischen Leistungen neu aus, um … den Menschen mehr Mut zu mehr Kindern zu machen“. Ob das tatsächlich funktioniert hat, wird in der Wissenschaft seither kontrovers diskutiert. Jedenfalls deutet viel darauf hin, dass – ganz allgemein, weltweit und mehr als zuvor – die materiellen Anreize nicht die alleinigen Treiber bei der Entwicklung der Geburtenrate sind.

Hinweis: Dieser Artikel ist vor Abschluss des Probeabos erschienen, weswegen er in diesem nicht enthalten ist.
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