Es gibt kaum einen Politiker in Südamerika, der mehr Aufmerksamkeit auf sich zieht als Javier Milei. Der libertäre Präsident Argentiniens ist ein König der Schlagzeilen und in wenigen Tagen auch Gastgeber von Papst Leo XIV., dem Nachfolger des Argentiniers Franziskus. Der Ökonom Milei will das heruntergewirtschaftete Land kernsanieren und setzt dabei auf radikale Marktreformen und deutlich weniger staatliche Regulierung. Nebenbei führt er auch noch einen Kulturkampf für das christlich-jüdische Abendland.
Der Papst zu Gast bei Hardlinern
Die Südamerika-Reise des Papstes führt in eine Region mit drängenden sozialen und politischen Fragen. Nicht nur Katholiken erwarten von Leo XIV. eine Positionierung zu radikalen Marktreformen und rabiater Law-and-Order-Politik.
