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Der Kanzler steht

Die Kiew-Reise von Friedrich Merz war ein Zeichen der Führung. Merz mag noch so sehr der innenpolitische Schuh drücken, als Außenkanzler ist er unverzichtbar.
Wolodymyr Selenskyj und Friedrich Merz
Foto: IMAGO / dts Nachrichtenagentur | Merz hat noch nie Zweifel daran aufkommen lassen, dass er unverbrüchlich an der Seite der Ukraine und ihres Präsidenten Wolodymyr Selenskyj steht.

Zur UNO nach New York ist Friedrich Merz vor drei Wochen wegen der innenpolitischen Krise nicht gefahren. Nach Kiew hat sich der Bundeskanzler aber jetzt aufgemacht. Ein wichtiges Zeichen. Merz mag noch so sehr der innenpolitische Schuh drücken, als Außenkanzler ist er unverzichtbar. Deutschland ist der wichtigste europäische Partner der Ukraine. Indem Merz hier klaren Kurs hält, gibt er auch den anderen EU-Ländern die Linie vor. Das ist auch deswegen wichtig, weil Umfragen in Deutschland, aber auch bei den europäischen Nachbarn beweisen, dass die Zustimmung für die Ukraine-Unterstützung bröckelt. Umso mehr ist politische Führung gefragt. Merz hat noch nie Zweifel daran aufkommen lassen, dass er begriffen hat: Der Angriffskrieg ...

Hinweis: Dieser Artikel ist vor Abschluss des Probeabos erschienen, weswegen er in diesem nicht enthalten ist.
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