Zur UNO nach New York ist Friedrich Merz vor drei Wochen wegen der innenpolitischen Krise nicht gefahren. Nach Kiew hat sich der Bundeskanzler aber jetzt aufgemacht. Ein wichtiges Zeichen. Merz mag noch so sehr der innenpolitische Schuh drücken, als Außenkanzler ist er unverzichtbar. Deutschland ist der wichtigste europäische Partner der Ukraine. Indem Merz hier klaren Kurs hält, gibt er auch den anderen EU-Ländern die Linie vor. Das ist auch deswegen wichtig, weil Umfragen in Deutschland, aber auch bei den europäischen Nachbarn beweisen, dass die Zustimmung für die Ukraine-Unterstützung bröckelt. Umso mehr ist politische Führung gefragt. Merz hat noch nie Zweifel daran aufkommen lassen, dass er begriffen hat: Der Angriffskrieg ...
Der Kanzler steht
Die Kiew-Reise von Friedrich Merz war ein Zeichen der Führung. Merz mag noch so sehr der innenpolitische Schuh drücken, als Außenkanzler ist er unverzichtbar.
