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Katholische Zeitung für Politik, Gesellschaft & Kultur
Plus Inhalt Interview mit Katharina Westerhorstmann

„Die Kirche stellt sich eindeutig auf die Seite des Kindes“

Leihmutterschaft verletzt zentrale Rechte des Kindes und die Würde der Frau, meint die Moraltheologin und Bioethikerin Katharina Westerhorstmann.
Katharina Westerhorstmann
Foto: Harald Oppitz (KNA) | Die Moraltheologin und Bioethikerin Katharina Westerhorstmann sieht in der Leihmutterschaft einen gravierenden Eingriff in die biologische Eltern-Kind-Beziehung.

Frau Professor Westerhorstmann, den Sommer über haben zwei Leihmutterschafts-Arrangements in Deutschland und den USA für Schlagzeilen gesorgt. Das katholische Lehramt lehnt Leihmutterschaft ab. Warum? Anders als in der öffentlichen Diskussion, in der zumeist der Kinderwunsch der Eltern im Zentrum steht, setzt die kirchliche Lehre zuerst beim Recht des Kindes an: das Recht darauf, Kind eines Vaters und einer Mutter zu sein (KKK 2376). Bei der Leihmutterschaft handelt es sich um einen gravierenden Eingriff in die biologische Eltern-Kind-Beziehung. Die Abstammung des Kindes wird verdunkelt und es kann nun bis zu fünf Elternteile haben: biologische, genetische und soziale. Das vorsätzliche Untergraben der eindeutigen Elternschaft ist ein ...

Hinweis: Dieser Artikel ist vor Abschluss des Probeabos erschienen, weswegen er in diesem nicht enthalten ist.
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