Frau König, die EU-Kommission will mit einem EU Kids Act den Zugang von Jugendlichen zu sozialen Medien beschränken. Sie haben das als ersten Schritt begrüßt, zugleich aber erklärt, die EU habe dafür im Jugendschutz gar keine Kompetenz. Wo liegt aus Ihrer Sicht das Problem, wenn Brüssel hier tätig wird? Die Europäische Union hat erkannt, dass die bisherigen Regelungen für den Kinder- und Jugendschutz nicht ausreichen. Unsere Kinder sind den Geschäftsinteressen der Plattformbetreiber derzeit fast schutzlos ausgeliefert. Deshalb begrüße ich ausdrücklich, dass Europa hier handelt und die Plattformen in die Verantwortung nimmt. Die Plattformen agieren grenzübergreifend, deshalb brauchen wir europaweit einheitliche Standards. Die ...
„Eine Altersgrenze allein ist noch kein Schutzkonzept“
Der geplante „EU Kids Act“ soll Kinder und Jugendliche im Netz besser schützen. CDU-Politikerin Anne König erklärt, warum Altersgrenzen allein nicht reichen und Deutschland schon vor einer europäischen Regelung handeln sollte.
