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Der verstorbene katholische Philosoph Jörg Splett kritisierte eine zu starke Ausrichtung von Pastoral und Katechese auf Hoffnung, Sinn und Heil.
Der Theologe Jörg Splett verstarb im Alter von 90 Jahren. Inspiriert wurde er unter anderem von Urs von Balthasars dialogischem Denken.
Foto: Elisabeth Schomaker (KNA) | Der Theologe Jörg Splett verstarb im Alter von 90 Jahren. Inspiriert wurde er unter anderem von Urs von Balthasars dialogischem Denken.

Ich möchte die Studenten zum Ringen um die Wahrheit und zum Einsatz für sie bringen. Der Einzelne soll hier seine eigene Aufgabe (warum nicht: Sendung?) entdecken.“ Wer Vorlesungen und Seminare bei Jörg Splett besucht hat, kann diese existenzielle Dimension seiner Lehrtätigkeit nur bestätigen. Rückblickend kann man sagen, dass Splett bereits in der Antrittsvorlesung „Anthropo-Theologie“ seine eigenständige Gesamtschau vorausentworfen hat: „Man denkt und spricht von Gott nicht recht, wenn man vom Menschen schweigt, an dem ihm liegt; und andererseits vom Menschen nicht recht, wenn man ihn nicht vor Gott sieht.“ Von 1971 bis zu seiner Emeritierung 2005 lehrte Splett an den beiden Hochschulen des ...

Hinweis: Dieser Artikel ist vor Abschluss des Probeabos erschienen, weswegen er in diesem nicht enthalten ist.
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