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Katholische Zeitung für Politik, Gesellschaft & Kultur
Plus Inhalt Filmrezension

Die DDR singend ins Wanken gebracht

Ein Dokumentarfilm über Wolf Biermann zeigt, wie ein beherzter Musiker einen ganzen Staat herausfordert – und am Ende obsiegt.
Biermann, Dokumentarfilm
Foto: Brinkermedia | „Biermann“: Der Dokumentarfilm über einen 90-jährigen DDR-Liedermacher ist an der Kinokasse erfolgreich.

Er war das Schreckgespenst der untergegangenen DDR, ihr singender Sensenmann. Denn wenn man alle namhaften und einflussreichen Figuren zusammennimmt, die der DDR den Untergang bereiteten, dann steht Wolf Biermann, der am 15. November 90 Jahre alt wird, in der ersten Reihe. Der aktuelle Dokumentarfilm des Regisseurs Jens Meurer über den in Hamburg geborenen Sänger, der mit 16 Jahren in die DDR auswanderte, zeichnet hierzu ein hochkomplexes Bild, das im Kern diese These bestätigt. In chronologischer Reihenfolge ergibt sich so eine Beweisführung, die bei aller zeitgeschichtlichen Dichte unterhaltsamer nicht sein könnte, vorausgesetzt, man interessiert sich einen Funken für Zeitgeschichte und die deutsch-deutsche Vergangenheit.

Hinweis: Dieser Artikel ist vor Abschluss des Probeabos erschienen, weswegen er in diesem nicht enthalten ist.
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