Es war ein Tag, den die Pariser so schnell nicht vergessen werden: Am Samstag, dem 26. September, stand die Hauptstadt Frankreichs, in der sich Christen, Muslime, Andersgläubige, religiös Unmusikalische und eingefleischte Atheisten den Alltag einer postchristlichen Gesellschaft teilen, ganz im Zeichen der katholischen Kirche. Und des Papstes. Die Champs-Élysées gleicht einem langen Gotteshaus, vom Place de la Concorde mit dem Papstaltar die ganze Prachtstraße hinunter. Es ist leicht diesig an diesem Tag. Der Arc de Triomphe ist in der Ferne kaum zu sehen. Und bis dahin ein nicht endendes Menschenband, eingefasst von dem Grün der Bäume an den Seiten der Allee. Massen sind gekommen.
Noch viel Glut unter der Asche
Paris bereitet dem Papst einen begeisterten Empfang. Das zeigt: Die Kirche in Frankreich ist lebendiger als gedacht.
