Es ist sechs Uhr morgens. In der Turnhalle werden Schlafsäcke zusammengerollt und Taschen gepackt. Die meisten haben nicht besonders gut geschlafen: Zu viele Menschen liegen in einer Halle, einer hat die ganze Nacht geschnarcht. „Es ist eigentlich nichts gegenüber dem, was man geschenkt bekommt“, sagt später eine Pilgerin, Ende dreißig. Vier Tage Wallfahrt bedeuten für sie schmerzende Füße, wenig Schlaf und Momente, in denen sie eigentlich nicht mehr weiterkann.
Vorgeschmack auf die Ewigkeit
Zu Fuß von Köln zur Trösterin der Betrübten nach Kevelaer: Warum diese Pilgerfahrt junge Menschen anzieht.
