Paradoxes Frankreich! Das Land der Logen und Freimaurer, das seit 1905 streng laizistisch ist und eine strikte Trennung von Staat und Kirche kennt, empfängt den Papst aus Rom, als sei es seiner „Taufe“ immer treu geblieben. Die „fille aînée de l’Église“, die „älteste Tochter der Kirche“, die nach dem Untergang des weströmischen Reichs mit der Taufe des Merowingerkönigs Chlodwig I. um das Jahr 496 n. Chr. herum zum ersten katholischen Staatsgebilde wurde, während die übrigen germanischen Herrscher dem arianischen Bekenntnis folgten, hat sich darauf vorbereitet, Leo XIV. in der Hauptstadt sowie in Lourdes und Metz zu empfangen.
Was Papst Leo XIV. in Frankreich erwartet
Die Kirche in Frankreich erlebt einen Taufboom. Eine synodale Versammlung fragt nach den Gründen. Doch jetzt kommt erst mal der Papst und wird begeistert empfangen.
