2012 besuchte Papst Benedikt XVI. das Haus der Steyler Missionare in Nemi bei Rom, wo er an die Arbeiten am Dekret „Ad gentes“ über die Missionstätigkeit der Kirche im Jahr 1965 erinnerte. Besonders lebhaft in Erinnerung hatte er „Fulton Sheen, der uns abends mit seinen Vorträgen anzog“. Sheen, der an allen vier Sitzungsperioden des Konzils teilnahm, war als einziger US-Amerikaner Mitglied der Kommission für die Missionen. In seiner Heimat war er bereits ein Fernsehstar, dessen Programme von einem Millionenpublikum verfolgt wurden. Das „Time Magazine“ kürte ihn 1952 zum „ersten Teleevangelisten“.
Katholischer Medienpionier: Erzbischof Fulton Sheen
30 Millionen erreichte er pro Woche über Radio und Fernsehen: Am Donnerstag wird der frühere US-Nationaldirektor der Päpstlichen Missionswerke in St. Louis seliggesprochen.
