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Ratlosigkeit und ein blinder Fleck

Das Zentralkomitee der deutschen Katholiken zu den Landtagswahlen: Kann, wer „Hass und Hetze“ beklagt, zum Antisemitismus in der Berliner Linkspartei schweigen?
Ratlosigkeit und ein blinder Fleck
| „Dass dem Katholikenkomitee angesichts der politischen Entwicklung in Deutschland nichts anderes einfällt, muss als Symptom uneingestandener Ratlosigkeit begriffen werden“, schreibt Benjamin Leven.

Nach den Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin am 20. September 2026 veröffentlichte das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) eine Stellungnahme seiner Präsidentin Irme Stetter-Karp. „Auch in Zeiten großer Veränderungen“, heißt es dort, müssten „Demokratie und Menschlichkeit“ an erster Stelle stehen. Andernfalls werde das Klima durch „Hass und Hetze“ vergiftet. Die AfD habe sich die „Sorgen und Nöte“ vieler Menschen zunutze gemacht, doch ihre „Antwort auf politische Herausforderungen“ sei „für uns inakzeptabel“.

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