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Bätzing muss seine Papstschelte zurückziehen

In der Auseinandersetzung mit Papst Leo XIV. wird Bischof Georg Bätzing zum Systemtheoretiker. Doch seine Kritik beruht auf einem Missverständnis.
Der Limburger Bischof Georg Bätzing
Foto: IMAGO/Peter Back (www.imago-images.de) | Bätzing hält eine „Klarstellung durch Papst Leo für dringend erforderlich“. Dringend erforderlich ist jedoch etwas anderes.

Bischof Georg Bätzing hielt es für nötig, über einen Monat, nachdem Papst Leo XIV. sich in der „fliegenden Pressekonferenz“ auf dem Rückflug von seiner Frankreichreise über das Thema sexueller Missbrauch geäußert hatte, dem Papst öffentlich zu widersprechen. Die Stellungnahme des Limburger Bischofs sorgte für internationale Aufmerksamkeit. Bätzing schreibt, die Aussage des Papstes, „sexueller Missbrauch sei in erster Linie ein menschliches Problem“, halte er für „unzureichend und in ihrer möglichen Konsequenz für höchst problematisch“. Von Leo XIV. fordert er die „eindeutige Anerkennung der systemischen Ursachen sexualisierter Gewalt“. Diese seien „wissenschaftlich belegt“. ...

Hinweis: Dieser Artikel ist vor Abschluss des Probeabos erschienen, weswegen er in diesem nicht enthalten ist.
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