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Katholische Zeitung für Politik, Gesellschaft & Kultur
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Wer ist hier der Baas?

Bärbel Bas war für ihre Genossen eine Identifikationsfigur. Die CDU hatte und hat aktuell nicht einmal das. Gerade der Kanzler erfüllt diesen Anspruch nicht.
Bärbel Bas zieht sich zurück
Foto: IMAGO/Emmanuele Contini (www.imago-images.de) | Bärbel Bas verströmte für ihre Genossen immer auch ein bisschen sozialdemokratische Nestwärme: Nichtakademikerin und Traditionslinke. Das müssen gerade die neidlos anerkennen, die mit der SPD-Agenda in dieser Bundesregierung fremdeln.

Der „Baas“ – so wird in der niederrheinischen Heimat der scheidenden Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas jemand genannt, der der Chef ist. Im Verein oder auch in der Firma. Und es ist nicht eine reine Funktion, da schwingt auch eine besondere Wertschätzung mit. Der Baas ist eine Respektsperson, mehr schon Patriarch als bloßer Chef. Eine Verkörperung der Institution, der er vorsteht.

Hinweis: Dieser Artikel ist vor Abschluss des Probeabos erschienen, weswegen er in diesem nicht enthalten ist.
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