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Was die jungen Menschen in Frankreich bewegt

Im ganzen Land protestieren Schüler und fordern mehr Raum und Mitspracherecht in der Gesellschaft. Auch Leo XIV. hatte sich mit ihnen getroffen. Ein Zeugnis von vier Lehrern „an der Front“.
Schülerproteste in Paris
Foto: IMAGO/Denis Thaust / SOPA Images (www.imago-images.de) | Die Protest in Frankreich nahm rasch an Fahrt auf, doch neben den Forderungen kam es auch zu gewalttätigen Ausschreitungen. In Paris und anderen Städten traten, nachdem sich die Demonstrationszüge aufgelöst hatten, „casseurs“ (Randalierer) und der „Black Bloc“ in Aktion.

Évreux, 6. Oktober 2026. Guillaume Boulet, Lehrer für Geschichte und Geografie am staatlichen Gymnasium Aristide Briand, befindet sich inmitten der Menge von Schülern, die durch die Straßen der Stadt ziehen. Er ist umgeben von Jugendlichen, die seit Tagen in ganz Frankreich gegen ein Schulsystem protestieren, dessen Möglichkeiten immer weiter eingeschränkt werden. Sein Gymnasium, eines der größten in der Normandie, gehört zu den Vorreitern der landesweiten Protestbewegung. „Es kam alles ziemlich plötzlich“, berichtet er der italienischen Zeitschrift „Tracce“, während der Demonstrationszug an ihm vorbeizieht.

Hinweis: Dieser Artikel ist vor Abschluss des Probeabos erschienen, weswegen er in diesem nicht enthalten ist.
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