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Terror aus dem Dunkeln

Phantomterrorismus – was verbirgt sich hinter diesem Phänomen? Ein Beispiel für diese Spielart war der Anschlag der Vulkangruppe auf das Berliner Stromnetz.
Stromausfall nach Anschlag im Südwesten von Berlin
Foto: IMAGO (www.imago-images.de) | In Berlin gingen die Lichter aus: Mit ihrem Anschlag auf das Stromnetz legte die linksextremistische Vulkangruppe Anfang des Jahres die Hauptstadt in verschiedenen Bereichen lahm.

Terrorismus lebt nicht nur von der Tat. Er lebt von der Wirkung, die über die Tat hinausreicht. Ein Anschlag trifft Opfer, zerstört Infrastruktur, erzeugt Angst. Aber sein eigentliches Ziel liegt meist woanders: in der Verunsicherung einer Gesellschaft, in der symbolischen Botschaft an den Staat, in der psychologischen Fernwirkung. Terroristische Gewalt sagt: Wir können zuschlagen. Wir sind da. Oder noch beunruhigender: Ihr wisst nicht genau, wer wir sind, wie viele wir sind, wo wir sitzen und was als Nächstes kommt.

Hinweis: Dieser Artikel ist vor Abschluss des Probeabos erschienen, weswegen er in diesem nicht enthalten ist.
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