Terrorismus lebt nicht nur von der Tat. Er lebt von der Wirkung, die über die Tat hinausreicht. Ein Anschlag trifft Opfer, zerstört Infrastruktur, erzeugt Angst. Aber sein eigentliches Ziel liegt meist woanders: in der Verunsicherung einer Gesellschaft, in der symbolischen Botschaft an den Staat, in der psychologischen Fernwirkung. Terroristische Gewalt sagt: Wir können zuschlagen. Wir sind da. Oder noch beunruhigender: Ihr wisst nicht genau, wer wir sind, wie viele wir sind, wo wir sitzen und was als Nächstes kommt.
Terror aus dem Dunkeln
Phantomterrorismus – was verbirgt sich hinter diesem Phänomen? Ein Beispiel für diese Spielart war der Anschlag der Vulkangruppe auf das Berliner Stromnetz.
