Am Sonntag griffen ukrainische Drohnen Ölanlagen in St. Petersburg an. Dabei gerieten ein Ölterminal und ein Treibstoffdepot in Brand, weitere Anlagen wurden beschädigt. Auch wenn die Geburtsstadt Wladimir Putins weit von der Front entfernt liegt, war es keineswegs das erste Mal, dass der Krieg sie erreichte. Längst sind die Folgen seiner „Spezialmilitäroperation“ bis tief ins russische Hinterland zu spüren. Ukrainische Drohnen greifen regelmäßig an, Raffinerien fallen aus, an Tankstellen fehlt Treibstoff, das mobile Internet wird zeitweise abgeschaltet.
Russland zahlt einen hohen Preis
Ukrainische Angriffe zwingen Russland zu aufwendigen Schutzmaßnahmen und Reparaturen. Doch Moskaus Fähigkeit zur Kriegsführung wurde noch nicht entscheidend beeinträchtigt.
