MENÜ
Klarer Kurs, Katholischer Journalismus
Plus Inhalt Geschichte

Keiner denkt an Franz Ferdinand – sollten wir aber

Zugegeben, es war kein runder Jahrestag. Aber die Ermordung von Erzherzog Franz Ferdinand vor 112 Jahren war der Auslöser für den Ersten Weltkrieg.
Erzherzog Franz Ferdinand
Foto: Imago/Gemini Collection | Erzherzog Franz Ferdinand samt Frau kurz vor seiner Ermodung in Sarajevo.

Österreich gilt als Inbegriff der Gemütlichkeit, der Walzer- und Schrammelseligkeit. Genau das, dieses „gemütliche Siechtum“, wie er es nannte, empörte den scharfzüngigen österreichischen Satiriker Karl Kraus, genauso wie Franz Ferdinand von Österreich-Este, dessen Größe Kraus erst nach dem Attentat von Sarajevo erkennen sollte. Der Thronfolger platzte vor Ungeduld und vor allem vor Wut über die Dummheit und die Passivität, die er um sich herum wahrnahm. Der Erzherzog wäre „kein Grüßer“ gewesen, so Kraus in seinem Aufsatz „Franz Ferdinand und die Talente“, der am 10. Juli 1914 in der „Fackel“ erschien. Der „alte Kaiser“, der bis heute als Verkörperung der österreichischen ...

Hinweis: Dieser Artikel ist vor Abschluss des Probeabos erschienen, weswegen er in diesem nicht enthalten ist.
Gratis-Abo
0,00 €
für 3 Wochen
  • Lieferung endet automatisch
  • Ohne Risiko
  • 3 Wochen gratis ePaper *
Unsere Empfehlung
Ohne Abo lesen
Nur zahlen, wenn
gelesen wird
  • Volle Flexibilität
  • Jederzeit unterbrechen
  • Unbegrenzter Zugriff auf die-tagespost.de
  • Unbegrenzter Zugriff auf alle ePaper-Ausgaben
Jetzt starten
Digital-Abo
15,50 €
monatlich
  • Monatlich kündbar
  • Unbegrenzter Zugriff auf die-tagespost.de.
  • Unbegrenzter Zugriff auf alle ePaper-Ausgaben.
Ohne Abo lesen
Zurück zur Übersicht
Digital-Schnupperabo