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Im Namen des Vaters

Der Sohn des Ex-Präsidenten Jair Bolsonaro greift in Brasilien nach der Macht. Er steht für einen stramm rechten, evangelikalen Weg und für die Nähe zu Donald Trump.
Flavio Bolsonaro
Foto: IMAGO/Eduardo Carmim / SPP (www.imago-images.de) | Sollte Flavio Bolsonaro wie vorhergesagt die Wahlen knapp gewinnen, steht das Land innen- wie außenpolitisch vor einem Politikwechsel.

Noch nie wurde ein Wahlkampf so von künstlicher Intelligenz beeinflusst wie derzeit in Brasilien. Geht es nach den Anhängern von Flavio Bolsonaro (49), dann steht der Wahlsieger der Stichwahl am Sonntag schon fest. Der Sohn des ehemaligen, wegen eines mutmaßlichen Putschversuches verurteilten Präsidenten Jair Bolsonaro (2018–2022) hatte nach dem ersten Durchgang entgegen allen Umfrageprognosen mit 47 Prozent vor Luiz Inacio Lula da Silva (80) vorne gelegen. Der linksgerichtete Amtsinhaber kam auf 45 Prozent. Nun machen in den sozialen Medien bereits mit KI generierte Bilder von der Amtseinführung am 1. Januar 2027 die Runde.

Hinweis: Dieser Artikel ist vor Abschluss des Probeabos erschienen, weswegen er in diesem nicht enthalten ist.
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