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Plus Inhalt Geplante Koalitionsgespräche

Die Enteignungen sollen kommen

Die SPD ist in der Enteignungsfrage eine Kompromiss eingegangen. Das Antisemitismus-Problem bleibt, in der Linkspartei brodelt es weiter.
Krach, Eralp, Graf
Foto: Imago/Anadolu Agency | Steffen Krach (SPD), Elif Eralp (Die Linke) und Werner Graf (Grüne) (v. l. n. r.) haben sich dazu entschlossen, Koalitionsverhandlungen zu führen.

Die erste Zwischenetappe in der Hauptstadt ist geschafft. Vier Wochen nach der Wahl haben Linkspartei, Grüne und SPD ihre Sondierungsverhandlungen abgeschlossen. Auf der anschließenden Pressekonferenz im Haus der Statistik am Berliner Alexanderplatz zeigten sich die Parteispitzen demonstrativ harmonisch. Die Landesverbände der Grünen und der SPD stimmten bereits am Montagabend für Koalitionsgespräche, die Entscheidung der Linkspartei wird erst auf einem Parteitag Ende Oktober fallen. Dann könnte Rot-Grün-Rot einen gemeinsamen Koalitionsvertrag aushandeln und die Linken-Spitzenkandidatin Elif Eralp Anfang 2027 zur Regierenden Bürgermeisterin machen. Sie wäre die erste Regierungschefin der Linkspartei in der Stadt der deutschen Teilung.

Hinweis: Dieser Artikel ist vor Abschluss des Probeabos erschienen, weswegen er in diesem nicht enthalten ist.
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