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Katholische Zeitung für Politik, Gesellschaft & Kultur
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AfD will Pro Familia ausschließen

Der Antrag ist kurzfristig von der Tagesordnung des Bundestags verschwunden. Aus der Fraktion heißt es, die Beratung solle nun Anfang Juli stattfinden.
Beratungsstelle von pro familia
Foto: Imago/Steinach | Pro Familia soll aus der Schwangerschaftskonfliktberatung ausgeschlossen werden. Das fordert die AfD in einem Antrag.

„Ungeborenes Leben schützen – Pro Familia von der Schwangerschaftskonfliktberatung ausschließen“, so lautet der Titel eines von der AfD-Fraktion angekündigten Antrags, der laut der ursprünglichen Tagesordnung am heutigen Donnerstagabend 20 Minuten lang im Plenum hätte beraten werden sollen. Nun wurde der Antrag ohne Begründung von der Tagesordnung genommen. Vom Tisch ist der bislang nicht einsehbare Antrag aus dem Büro der AfD-Bundestagsabgeordneten Martina Kempf damit aber offenbar nicht. Wie aus der AfD-Bundestagsfraktion gegenüber der „Tagespost“ verlautete, werde der Antrag nun voraussichtlich in der letzten Plenarwoche vor Sommerpause (8. bis 10. Juli) im Bundestag beraten. DT/reh

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