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Klarer Kurs, Katholischer Journalismus
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Hoffnungsvolles Schweigen

Arul Lourdu betrachtet ohne Larmoyanz das Schwinden des christlichen Glaubens in Europa.
Arul Lourdus „Verlorener Glaube?“
Foto: IMAGO/kristen-images.com / Michael Kristen | „Vielleicht müssen wir nur wieder lernen, leise hinzuhören", schreibt Arul Lourdu in „Verlorener Glaube?“.

Es gibt Bücher, die erklären, und es gibt Bücher, die begleiten. Arul Lourdus „Verlorener Glaube?“ gehört eindeutig zur zweiten Kategorie. Wer dieses Werk aufschlägt, liest keinen Abgesang auf das Christentum Europas, sondern betritt einen geistlichen Raum, in dem Analyse, Meditation und Hoffnung eine wohltuende Einheit bilden. Lourdu schreibt nicht über den Glaubensverlust – er schreibt aus dem Ringen mit ihm heraus. Gerade darin liegt die besondere spirituelle Dichte dieses Buches. Schon die Widmung setzt den Ton: „Für alle, die im Nebel der Zeit noch ein Licht suchen. Für jene, die glauben, dass das Schweigen Gottes kein Ende, sondern ein Anfang ist.“ Diese Zeilen sind mehr als ein poetischer Auftakt. ...

Hinweis: Dieser Artikel ist vor Abschluss des Probeabos erschienen, weswegen er in diesem nicht enthalten ist.
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