Die Welt der Ostkirchen rückt dem Westen näher, weil immer mehr Menschen aus einer der orthodoxen oder mit Rom unierten Gemeinschaften – die, die den Papst als Oberhaupt anerkennen – in traditionell katholischen oder protestantischen Ländern leben. Deutschland hat allein gut eine Million Ukrainer aufgenommen, von denen die meisten entweder zu einer der beiden miteinander streitenden orthodoxen oder zur griechisch-katholischen Kirche des Landes gehören. Das hat Auswirkungen auf die Gemeindestruktur: Im deutschen Exarchat der mit Rom unierten Ukrainer verdoppelte sich die Schar der Gläubigen auf 150.000 im Jahr 2023, wobei die Zahl der Priester und Diakone gleich blieb.
Anders, aber authentisch katholisch
Ein Handbuch für alle, die sich für die Ökumene interessieren: Die Ostkirchen zeigen, wie Einheit in der Vielfalt geht.
