Regisseurin Jacqueline Jansen verwirklichte ihr Spielfilmdebüt „Sechswochenamt“ mit eigenen Sponsoring-Mitteln und ohne jegliche staatliche Förderung. Und doch bleibt ihr kleiner und authentischer Film über den Umgang mit Verlust und Trauer, bei dem sie eigene Erfahrungen mit dem Tod ihrer Mutter verarbeitet, nachhaltig im Gedächtnis. Sie hat ihren autofiktionalen Film vor dem Hintergrund der Covid-19-Pandemie im Jahr 2020 angesiedelt. Die 25-jährige Studienabbrecherin Lore (Magdalena Laubisch) begleitet in einem Hospiz ihre unheilbar an Krebs erkrankte 54-jährige Mutter bis in den Tod und muss sich anschließend um die Beerdigung kümmern.
Krebstod im Hospiz
Das „neue Sterben” bei aufgelösten Familienstrukturen wird zum Kinothema.
