Eine junge Frau interviewt „die Köchin der Nation“. Das Interview dient Regisseur Pierre Monnard als Rahmen für seinen Film „Hallo Betty“: Die gealterte Emmi Creola-Maag blickt zurück auf jene Jahre, in denen sie aus einer Werbeidee eine Schweizer Institution machte. Sie erzählt von einem Leben, das lange hinter einer fiktiven Figur verschwand. Denn Betty Bossi, die in der Schweiz bis heute jedes Kind kennt, hat es nie gegeben.
Die Erfindung einer kochenden Hausfrau
Pierre Monnard verbindet Wirtschaftswunder-Optimismus mit einer Emanzipationsgeschichte im Retro-Stil. Sein Film über Betty Bossi ist familienfreundlich – aber auch harmlos.
