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Die Erfindung einer kochenden Hausfrau 

Pierre Monnard verbindet Wirtschaftswunder-Optimismus mit einer Emanzipationsgeschichte im Retro-Stil. Sein Film über Betty Bossi ist familienfreundlich – aber auch harmlos. 
Emmi Creola (Sarah Spale) greift eher zufällig die Rolle der Betty Bossi ab. Ihr Mann Ernst (Martin Vischer) muss lernen, das zu akzeptieren.
Foto: Aliocha Merker | Emmi Creola (Sarah Spale) greift eher zufällig die Rolle der Betty Bossi ab. Ihr Mann Ernst (Martin Vischer) muss lernen, das zu akzeptieren.

Eine junge Frau interviewt „die Köchin der Nation“. Das Interview dient Regisseur Pierre Monnard als Rahmen für seinen Film „Hallo Betty“: Die gealterte Emmi Creola-Maag blickt zurück auf jene Jahre, in denen sie aus einer Werbeidee eine Schweizer Institution machte. Sie erzählt von einem Leben, das lange hinter einer fiktiven Figur verschwand. Denn Betty Bossi, die in der Schweiz bis heute jedes Kind kennt, hat es nie gegeben.

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