Dass Frankreich durch Streiks und Plünderungen geplagt wird, ist nichts Neues, und dementsprechend finden sich immer wieder „Sachkundige“, welche auch die gegenwärtigen „Schülerproteste“ als typisch französische Marotte abtun, etwa wie der britische Regen oder die spanische Siesta – bis es dann zu spät ist und sich die Frage stellt, wieso es zum Schlimmsten kommen musste. Und dieses „Schlimmste“ steht vor der Tür, denn die Schülerproteste haben eigentlich schon seit Beginn nicht wirklich etwas mit Schülern zu tun, sondern sind nur die x-te Auflage einer toxischen Mischung aus Frustration, Enthemmung und politischer Manipulation.
In Frankreich brennt's
Die Gründe für die eskalierende Gewalt in Frankreich sind unübersichtlich. Zwar sind die Defizite im Bildungssystem eklatant, doch die Randale wird von links ideologisch befeuert.
