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Explosiver Schnellkochtopf statt ein Kessel Buntes 

„Mokka-Hits und Milchbar-Träume“: Die Komische Oper Berlin präsentiert im Schillertheater eine DDR-Schlagerrevue. 
Auch in den Kostümen greift die Komische Oper den Zeitgeist der DDR-Jahre auf. Westliche Modeeinflüsse spielten neben der Musik immer eine große Rolle.
Foto: Jan Windszus Photography | Auch in den Kostümen greift die Komische Oper den Zeitgeist der DDR-Jahre auf. Westliche Modeeinflüsse spielten neben der Musik immer eine große Rolle.

Ob Erich Honecker, dem vorletzten Vorsitzenden des Staatsrats der DDR, dieser Abend wohl gefallen hätte? Es darf bezweifelt werden. Den 1965 geäußerten Satz „Niemand in unserem Staate hat etwas gegen eine gepflegte Beatmusik“ glaubte das damalige Politbüro-Mitglied wohl selber nicht so recht. Aber die Angst vor der aus den westlichen Rundfunkstationen herüberschwappenden „subversiven“ Rockmusik war groß.

Hinweis: Dieser Artikel ist vor Abschluss des Probeabos erschienen, weswegen er in diesem nicht enthalten ist.
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