Alexander Obst läuft über den Innenhof der Justizvollzugsanstalt (JVA) Berlin-Tegel. Auf seinem Weg, der immer wieder durch Gittertore unterbrochen wird, grüßen ihn mehrere Strafgefangene. „Hallo, wie geht’s“, oder so ähnlich tönt es an diesem Mittag immer wieder zwischen den meterhohen Gefängnismauern, die mit Stacheldraht, Scheinwerfern und Kameras streng gesichert sind. „Der war auch dabei, und der da hat auch mitgemacht“, erzählt Alexander Obst.
„Ein moderner Lichtenberg würde auch heute anecken“
In der JVA Berlin-Tegel steht neuerdings ein Denkmal von Bernhard Lichtenberg. Er starb hier 1943 nach rund einjähriger Nazi-Haft. Gefangene identifizieren sich heute mit ihm.
