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„Ein moderner Lichtenberg würde auch heute anecken“

In der JVA Berlin-Tegel steht neuerdings ein Denkmal von Bernhard Lichtenberg. Er starb hier 1943 nach rund einjähriger Nazi-Haft. Gefangene identifizieren sich heute mit ihm.
Denkmal Lichtenberg JVA Tegel
Foto: JVA Tegel | Ein Denkmal für den seligen Bernhard Lichtenberg: Auch über 80 Jahre nach seinem Tod bleibt er nicht nur für viele Gefangene in der JVA Berlin-Tegel ein Vorbild.

Alexander Obst läuft über den Innenhof der Justizvollzugsanstalt (JVA) Berlin-Tegel. Auf seinem Weg, der immer wieder durch Gittertore unterbrochen wird, grüßen ihn mehrere Strafgefangene. „Hallo, wie geht’s“, oder so ähnlich tönt es an diesem Mittag immer wieder zwischen den meterhohen Gefängnismauern, die mit Stacheldraht, Scheinwerfern und Kameras streng gesichert sind. „Der war auch dabei, und der da hat auch mitgemacht“, erzählt Alexander Obst.

Hinweis: Dieser Artikel ist vor Abschluss des Probeabos erschienen, weswegen er in diesem nicht enthalten ist.
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