Die Taufe schafft eine Realität, von der die Sehnsüchte der aktuell raumgreifenden transhumanistischen Phantasien nur träumen können. Wenn wir der Überzeugung des Apostels Paulus folgen, die er im sechsten Kapitel des Römerbriefs ausspricht, hat Christus die absolut unüberwindliche Grenze unserer menschlichen Existenz, den Tod, in jeder Hinsicht überwunden, und das nicht nur für sich allein, sondern für alle, die zu ihm gehören, die in sein menschliches Sterben hineingetaucht und in diesem Sakrament so untrennbar mit ihm verbunden sind, dass sie mit ihm und in ihm, dem Auferstandenen, das unzerstörbare, ewige Leben haben.
Was das neue Leben ausmacht
Die Sonntagslesung zeigt, wie Nähe zu Christus den Blick für Gottes Wirken schärft. Aus der Neuheit des Lebens erwächst eine Liebe, die Christus und den Nächsten an erste Stelle setzt.
