Zwei Züge rasen aufeinander zu – so scheint es im Vorfeld der von der Priesterbruderschaft St. Pius für den 1. Juli angekündigten Bischofsweihen. Die von Erzbischof Marcel Lefebvre 1970 gegründete Bruderschaft hatte schon einmal, 1988, unerlaubt Bischöfe geweiht. Bischofsweihen ohne päpstlichen Auftrag sind ein Straftatbestand im Kirchenrecht und bringen für Weihende wie Geweihte die von selbst eintretende Exkommunikation.
Chronik eines drohenden Schismas
Wie die Piusbruderschaft sich selbst und ihre unerlaubten Bischofsweihen sieht.
