Wirtschaft aktuell

Deutscher Aktienindex tendiert seitwärts

Nachdem der Deutsche Aktienindex (DAX) kurz nach der Bundestagswahl mit 5 736 Zählern ein neues Jahreshoch erreicht hatte, gab er einen Großteil seiner Gewinne wieder ab und tendierte unter weiterhin hoher Volatilität seitwärts. Zwar sehen die Börsen unter anderem wegen der Nichteinführung einer Börsenumsatzsteuer den Sieg von CDU/CSU und FDP überwiegend positiv. Dennoch bewahrheitete sich die Weisheit, dass politische Börsen kurze Beine haben. Denn sowohl das weiterhin angespannte wirtschaftliche Umfeld als auch die internationale Ausrichtung deutscher Unternehmen verdeutlichen den relativ geringen Einfluss der Regierung auf den DAX. Am Mittwochnachmittag notierte dieser bei 5 628 Punkten.

Unterschiedliche Daten aus den USA

Nachdem der Dow Jones im vergangenen Monat erst mit großen Schritten in Richtung der wichtigen Marke von 10 000 Punkten marschierte, gab er zuletzt seine Gewinne wieder ab, um nun erneut zuzulegen. Zu dieser Richtungslosigkeit passt auch die Veröffentlichung unterschiedlicher Wirtschaftsdaten. Waren am vergangenen Freitag die Börsen noch von überraschend schwachen Arbeitsmarktdaten geprägt, hellte sich am Montag nach positiven Nachrichten aus dem verarbeitenden Gewerbe die Stimmung auf. Am Mittwochnachmittag stand der Dow Jones vor Eröffnung der US-Börsen bei 9 731 Punkten.

Goldpreis über 1000 US-Dollar

Der Goldpreis hat sich im vergangenen Monat über der Marke von 1 000 US-Dollar stabilisieren können. Trotz kurzfristiger Rückschläge trieben bis Mittwochnachmittag Inflationsängste, die Flucht der Anleger in vermeintlich sichere Häfen und insbesondere der schwache Dollar den Goldpreis auf ein neues Allzeithoch von 1042 USD. Auch der nun seit März diesen Jahres laufende Aufwärtstrend des Euros hält nach wie vor an. Nach einem kurzfristigen Rückschlag auf 1,45 USD legte der Euro weiter zu und notierte am Mittwochnachmittag bei 1,47 USD.

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