Trump plant kaum Änderungen bei NAFTA

„Wall Street Journal“ beruft sich auf Entwurf der US–Administration

New York (DT/dpa) Obwohl US-Präsident Donald Trump den nordamerikanischen Freihandelspakt NAFTA mehrfach als „Desaster“ bezeichnet hat, tritt er offenbar kaum für große Veränderungen des Abkommens ein. Die Regierung habe signalisiert, dass einige der umstrittensten Passagen beibehalten werden könnten, berichtete das „Wall Street Journal“ unter Berufung auf einen Entwurf mit Vorschlägen der Trump-Administration an den US-Kongress.

Damit zeichne sich ab, dass Streitpunkte wie die Wechselkurspolitik oder numerische Zielwerte bei Handelsdefiziten bei den geplanten Verhandlungen mit Mexiko und Kanada nicht zur Sprache gebracht werden sollen. Andererseits sei in dem Entwurf eine weitreichende Veränderung enthalten, die die Wiedereinführung von Zöllen erlauben würde, wenn eine Flut von Importen für einen der Handelspartner die Gefahr ernsthafter wirtschaftlicher Schäden berge.

Eine solche Regelung hätten die USA aber schon beim NAFTA-Abschluss vor 24 Jahren gefordert und sie sei von Mexiko abgelehnt worden, heißt es in dem Bericht.

Inhalt des Dokuments kann noch verändert werden

Konkrete Maßnahmen zur Reduzierung des von Trump häufig kritisierten US-Handelsdefizits seien in dem Entwurf nicht enthalten. Allerdings könne sich der Inhalt des Dokuments noch verändern. Die Regierung muss den Kongress 90 Tage im Voraus informieren, bevor sie mit den NAFTA-Neuverhandlungen beginnen kann.

Themen & Autoren

Kirche

Synode
Synode
Synodalität als Stärkung der Kirche Premium Inhalt
Synodale Prozesse wecken derzeit sowohl Hoffnung als auch Sorgen. Doch was zeichnet den „gemeinsamen Weg“ aus? Zehn biblische Anregungen für synodale Gespräche.
20.09.2021, 19 Uhr
Martin Baranowski
Schwules Paar
Rezension
Eine Wegweisung im LGBTIQ - Dschungel Premium Inhalt
Daniel Mattson legt in seinem autobiografischen Buch "Warum ich mich nicht als schwul bezeichne" tiefe Gedanken über Sexualität, persönliche Freiheit und die Lehre der Kirche vor.
19.09.2021, 17 Uhr
Barbara Stühlmeyer