Mit dem Bus zur Kirche

Bonifatiuswerk eröffnet in Dresden bundesweite Hilfsaktion

Dresden (DT/(KNA) Das Bonifatiuswerk eröffnet am Sonntag in Dresden seine diesjährige bundesweite Solidaritätsaktion für Katholiken in Minderheitensituationen. Zum Festgottesdienst ab 10.30 Uhr in der Kathedrale der Elbestadt unter Leitung von Bischof Heiner Koch wird auch Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) erwartet, wie das Bistum Dresden-Meißen ankündigte.

Bei einem anschließenden Festakt im „Haus der Kathedrale“ spricht Tillich über die Lage der katholischen Kirche in der DDR und den Zusammenhang von Religion und Politik. Die Festrede hält der frühere Bundesverfassungsrichter Paul Kirchhof zum Thema „Zugehörigkeit auch ohne Leistung – Wie sich unsere Leistungsgesellschaft ändern muss, damit Kinder, Jugendliche und ältere Menschen nicht auf der Strecke bleiben“. Am 16. November wird in allen katholischen Gottesdiensten Deutschlands für das Bonifatiuswerk gesammelt. Es gibt die Spenden als „Hilfe zur Selbsthilfe“ weiter. Gefördert werden Projekte der Kinder- und Jugendseelsorge, der Bau und die Renovierung von Kirchen und Gemeindezentren, Kindergärten und Schulen sowie die Anschaffung von Fahrzeugen. So bringen bundesweit 600 „BONI-Busse“ verstreut lebende Christen zu Gottesdiensten und anderen kirchlichen Veranstaltungen zusammen, wie der Präsident des Bonifatiuswerks, Heinz Paus, erklärte.

Die Fahrzeuge stehen in diesem Jahr im Mittelpunkt der Diaspora-Aktion. Der Eröffnungsgottesdienst wird auf www.domradio.de als Live-Stream sowie im EWTN-TV zusätzlich über Satellit und regional per Kabel übertragen.

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