Kritik an Kürzung der Eingliederungshilfe

Berlin (DT/KNA) Der Deutsche Caritasverband (DCV) und das Diakonische Werk der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) haben sich gegen Kürzungen für Eingliederungshilfen bei Langzeitarbeitslosen ausgesprochen. Der von der Bundesregierung vorgelegte Haushalt für das kommende Jahr sehe ab 2011 „deutlich weniger“ Geld für Leistungen zur Eingliederung in Arbeit vor, beklagten die kirchlichen Sozialverbände am Freitag in Berlin. Diakonie und Caritas forderten die Abgeordneten auf, sich gegen drastische Kürzungen des Eingliederungstitels auszusprechen. „Die umfassenden Mittelkürzungen gehen zu Lasten der Menschen, die nicht von der besseren Situation auf dem Arbeitsmarkt profitieren“, kritisierte Caritas-Präsident Peter Neher.

Um diesen Menschen wieder eine Chance auf sinnstiftende Arbeit und gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen, sei eine umfassende Aktivierung nötig. Kerstin Griese, sozialpolitischer Vorstand des Diakonischen Werkes und Bundestagsabgeordnete der Sozialdemokraten sagte, Personen mit besonderen Vermittlungshemmnissen wie beispielsweise fehlenden Abschlüssen oder einer Suchterkrankung seien die Verlierer dieser Kürzungen.

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