Immer weniger Kinder

Politiker fordern bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Berlin (DT/KNA) Als Reaktion auf die Studie zur rückläufigen Kinderzahl und zur Kinderarmut in Deutschland haben Politiker von CDU, SPD und FDP eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf gefordert. SPD-Fraktionsvize Dagmar Ziegler verlangte am Freitag in Berlin eine „bedarfsdeckende und gerechte finanzielle Unterstützung von Familie“ und besondere Unterstützung Alleinerziehender bei Kinderbetreuung, Bildung und Qualifikation. Die CDU-Abgeordnete und Anwältin für Familienrecht Ute Granold nannte mangelnde Betreuungsmöglichkeiten und zu wenig flexible Arbeitszeitmodelle als Grund für die niedrige Kinderzahl. Auch werde Müttern der Wiedereinstieg in den Beruf schwer gemacht, sagte Granold der Tageszeitung „Die Welt“ (Freitag). Es fehle in Deutschland an einer Sensibilität, „die in Frankreich und Skandinavien längst gang und gäbe ist“. Auch die familienpolitische Sprecherin der FDP, Miriam Gruß, forderte eine rasche Gesamtevaluierung der familienpolitischen Leistungen. „Es kann nicht sein, dass wir mit am meisten Geld ausgeben und am wenigsten Kinder haben, da muss irgendetwas schieflaufen“, so Gruß.

Themen & Autoren

Kirche

Synode
Synode
Synodalität als Stärkung der Kirche Premium Inhalt
Synodale Prozesse wecken derzeit sowohl Hoffnung als auch Sorgen. Doch was zeichnet den „gemeinsamen Weg“ aus? Zehn biblische Anregungen für synodale Gespräche.
20.09.2021, 19 Uhr
Martin Baranowski
Schwules Paar
Rezension
Eine Wegweisung im LGBTIQ - Dschungel Premium Inhalt
Daniel Mattson legt in seinem autobiografischen Buch "Warum ich mich nicht als schwul bezeichne" tiefe Gedanken über Sexualität, persönliche Freiheit und die Lehre der Kirche vor.
19.09.2021, 17 Uhr
Barbara Stühlmeyer