Familienbund fordert höhere Hartz-IV-Regelsätze

Berlin (DT/KNA) Der Familienbund der Katholiken hat die Hartz-IV-Regelsätze für Kinder als nicht realitätsgerecht kritisiert und eine Anhebung gefordert. „Die Kinderregelsätze sind willkürlich von den Erwachsenenregelsätzen abgeleitet. Kinder sind aber keine kleinen Erwachsenen“, erklärte die Präsidentin Elisabeth Bußmann in Berlin mit Blick auf die Verhandlungen des Bundesverfassungsgerichts. Der Familienbund forderte die Anhebung des Regelsatzes für Kinder bis 5 Jahre auf 257 Euro im Monat, für 6- bis 13-Jährige auf 272 Euro und für Jugendliche ab dem 14. Geburtstag auf 310 Euro. Bußmann wies darauf hin, dass ein höherer Mindestbedarf für Kinder auch Auswirkungen auf den Freibetrag im Steuerrecht habe, da dieser das Existenzminimum der Kinder abdecken müsse.

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