Berufsförderung für Migranten-Mütter

Berlin (DT/KNA) Mütter mit Migrationshintergrund sollen schneller in neue Jobs vermittelt werden. Eine entsprechende Kooperationsvereinbarung haben am vergangenen Montag in Berlin Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) und der Vorsitzende der Bundesarbeitsagentur, Detlef Scheele, unterzeichnet. Die Kooperation leitet gleichzeitig eine neue Förderphase des ESF-Bundesprogramms „Stark im Beruf“ ein, wie es weiter aus dem Ministerium hieß. In dem Programm beraten künftig deutschlandweit 90 Kontaktstellen Frauen mit Migrationsgeschichte zu Ausbildung, Erwerbstätigkeit und Vereinbarkeit und begleiten die Jobsuche. Giffey betonte, die Kontaktstellen vermittelten weiter zu Bildungsberatung, Sprachförderung, Kinderbetreuung und direkt in Praktika, Ausbildung oder Beschäftigung.

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14.11.2020, 15  Uhr
Jürgen Liminski
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