Ein besonderes Netzwerk

Kongress christlicher Führungskräfte stellt Programm vor. Von Claus Hagen

Mensch und Roboter – Konkurrenten oder doch Kollegen? Auch darüber wird beim Kongress für christliche Führungskräfte nachgedacht. Foto: KCF

Führung der Mitarbeiter – das ist eine grundsätzliche Herausforderung, der sich Unternehmer ausgesetzt werden. Setzen Unternehmer, die Christen sind, hier besondere Akzente? Vielleicht in der Hinsicht, dass sie sich explizit als Führungskräfte verstehen. Das erklärt vielleicht auch den Erfolg des Kongresses für christliche Führungskräfte, der im kommenden Jahr in Karlsruhe stattfinden wird. Bereits zum 19. Mal versammeln sich Teilnehmer aus allen Branchen, um gemeinsam ihre Netzwerke zu erweitern, vor allem aber auch, um in den zahlreichen Workshops Anregungen und Impulse zu bekommen, die sie in das Betriebsleben übertragen können.

Die zentrale Themen, die heute bei keinem Wirtschaftskongress fehlen, sind die Auswirkungen der Digitalisierung – hier wurde das Schlagwort von der Industrie 4.0“ geprägt. Bei dem Kongress will man nun der Frage nachgehen, wie „Führung 4.0“ aussieht. Wie drückt sich ein christliches Unternehmerverständnis unter diesen neuen Bedingungen aus?

Inspiration für Unternehmer

Der Kongress greift diesen Themenbereich in vielfältiger Weise auf. Vor allem dadurch, dass Experten aus den Wissenschaften über neue Trends berichten, etwa im Bereich der Künstlichen Intelligenz. Die Teilnehmer bekommen aber auch Anregungen, die über die harten Fragen des Betriebsalltages hinausgehen: So erläutert Manfred Lütz in seinem Abendvortrag, wie man „unvermeidlich glücklich“ werden kann. Aber auch politische Zusammenhänge werden aufgegriffen. So referiert der Leiter des ARD-Büros in Südostasien, Markus Spieker, über das „Morgenland – eine Weltvorhersage“. In der Zeit des Brexit darf auch der Vortrag des ehemaligen britischen Handelsministers, Lord Stephen K. Green, mit Spannung erwartet werden. Er spricht über „Führen trotz Gegenwind“.

Anmeldung jetzt möglich

Der Kongress findet vom 28. Februar bis bis zum 3. März nächsten Jahres in Karlsruhe statt. Wer teilnehmen möchte, sollte sich aber jetzt schon anmelden. Frühbucher bekommen einen Rabatt gewährt. (Siehe dazu auch Seite 32).