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Serbiens weiter Weg nach Europa

Die Lösung des Kosovo-Streits wird durch eine EU-Mitgliedschaft Belgrads schwerer. Von Stephan Baier
Foto: dpa | Kommissionspräsident Barroso (rechts) wird Serbiens Präsident Tadic in den nächsten Jahren den Weg in die Europäische Union weisen

Nun also ist Serbien offizieller EU-Beitrittskandidat. Anders als die EU-Kommission, die Bewerber nach strikten Kriterien und rechtlichen Vorgaben prüft, zählt bei den im „Rat“ versammelten Außenministern der 27 EU-Mitgliedstaaten wie auch beim „EU-Gipfel“ der Staats- und Regierungschefs nur der politische Wille. Im Fall Serbiens war er gegeben, nachdem sich Belgrad und Prishtina in der Vorwoche unter EU-Moderation auf gemeinsame serbisch-kosovarische Grenzkontrollen sowie auf einen windschiefen Kompromiss in der Frage einigten, wie die mittlerweile von 88 Staaten, nicht aber von Serbien anerkannte Republik Kosovo an internationalen Konferenzen teilnehmen darf.

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