Berlin

Was man von Ludwig Erhard für die Corona-Krise lernen kann

Für den ehemaligen hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch ist der ehemalige Wirtschaftsminister ein ordnungspolitischer Leitstern.
Bundeskanzler Erhard
Foto: Alfred Hennig (dpa) | ARCHIV - Ludwig Erhard, ehemaliger Bundeskanzler, CDU-Vorsitzender und «Vater des Wirtschaftswunders» mit der berühmten Zigarre in der Hand (undatierte Aufnahme).

Roland Koch engagiert sich für das geistige Erbe von Ludwig Erhard. Seit letztem Jahr ist der ehemalige Ministerpräsident Vorsitzender der Ludwig-Erhard-Stiftung, die das Andenken an den ehemaligen Wirtschaftsminister pflegt. Sie versucht etwa über Seminare für Schüler das Wissen um die Soziale Marktwirtschaft zu erhöhen. "Mut zur Freiheit" und "Mut zum Markt", das sind für den Christdemokraten Koch die entscheidenden Gedanken bei Erhard, schildert er gegenüber der Tagespost. Er ist davon überzeugt, dass sie auch heute noch eine ordnungspolitische Basis für politische Entscheidungen bilden. 

Mut zur Freiheit zeigen

Und auch bei der Bewältigung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise biete Erhard Orientierung, ist Koch überzeugt. Denn auch hier gelte es, "Mut zur Freiheit" zur zeigen. Auf Dauer könnten "die individuelle Freiheit, das Recht auf wirtschaftliche Betätigung, das Recht auf Bildung oder das Recht zu reisen", nicht   einem ",Krisenregime' des Stillstandes und der Zwangsbewirtschaftung unterworfen werden".  DT/sesa

Warum Roland Koch der Meinung ist, dass das Individuum bei Erhard besonders im Zentrum steht und wieso der Katholik davon überzeugt ist, dass diese Sichtweise gut zum christlichen Menschenbild passt, lesen Sie in der kommenden Ausgabe der Tagespost.

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