Was andere Zeitungen schreiben: Gewalt statt Hilfe: Fakten oder Glaubensfrage?: Falsches Gottesbild: Erdbeben in China

Zur Lage in Burma kommentiert „Asia News“, das Internetportal des päpstlichen Missionswerkes:

Wenn man den Notleidenden Reis geben will, dann konfiszieren die Soldaten ihn, nehmen einen großen Teil für sich und verteilen vor laufender Kamera den Rest an die Opfer, oder sie versehen die Pakete mit dem Regierungszeichen. In den Städten sind viele Soldaten, die aber nicht bei den Bergungsarbeiten helfen, sondern sicherstellen, dass niemand rebelliert. Die Straßen werden von den Schergen der Junta kontrolliert, die sich für 2 Dollar und eine warme Mahlzeit pro Tag verpflichten, jeden zu schlagen, der aufzubegehren versucht.

Da dieses Geschichtsbuch an einer staatlichen, nichtreligiösen Universität benutzt wird, sollte man meinen, dass es sich an historische Fakten hält. Es ist jedoch voller Material, das streng glaubensgebunden ist. ... Der Autor vertritt die Idee, dass der islamische Staat unter Mohammed und seinen Anhängern ein Idealstaat war, da er islamischen Grundsätzen und der Scharia folgte. Auffallend ist, dass die Extremisten ihre Forderungen nach einem religiösen Staat auf dieselbe Grundlage stellen. Das also ist Geschichte. Und wir hatten immer gedacht, die Geschichte bestehe aus Fakten oder ihr Studium müsse, wenn die Fakten nicht eindeutig sind, verschiedene Versionen einbeziehen.

Er will die „neuen Atheisten“ herausfordern, die nicht mit einem intelligenten Christentum klarkommen und versuchen, die Religion von anderen Wissensformen auszugrenzen. Er wirft Atheisten wie Dawkins ein falsches Gottesbild vor. „Ich sehe immer wieder, dass der Gott, den sie ablehnen, ein Gott ist, an den auch ich nicht glaube. In dem, was sie als christlichen Glauben ausgeben, erkenne ich meinen eigenen Glauben nicht wieder.“

Die chinesische Regierung sitzt schon für ihre Unterdrückungspolitik in Tibet auf der Anklagebank und kann sich keinen weiteren Misskredit leisten, wenn sie bei der Olympiade internationale Anerkennung genießen will. Es steht viel auf dem Spiel. Die Bevölkerung hat nicht vergessen, dass die Verwaltung in diesem Winter machtlos war gegen die Schneestürme, die das chinesische Neujahr gestört haben. Es gibt auch eine wenig rationale Idee. In diesem Land, das sehr auf Zeichen achtet und wo die 8 als Glückszahl gilt, bewegt die Tatsache, dass das Erdbeben 88 Tage vor den Olympischen Spielen geschah, die Gemüter. Viele denken daran, dass das schlimmste Erdbeben der Geschichte Chinas im Juli 1976 kurz vor dem Tod Mao Tsetungs geschah und damals als Zeichen für große Veränderungen galt.

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