Washington

US-Bericht: Sexualkunde sexualisiert und manipuliert die Kinder

Der „Family Research Council“ hat einen Report herausgegeben, der die sexuelle Indoktrination in den Schulen der USA unter Umgehung des Elternrechts darlegt.

New York Gay Pride
Dem Bericht zufolge sollen Schüler unter Druck gesetzt werden, sich als LGBT-„Bündnispartner“ zu erklären, zudem würden Lehrpläne die Transgender-Forderung vorantreiben, dass Kinder möglicherweise "im falschen Körper geboren‘ wurden". Im Bild: Teilnehmer der Parade "New York Gay ... Foto: Albin Lohr-Jones (Pacific Press via ZUMA Wire)

Ein neuer Bericht eines US-amerikanischen Interessenverbandes von Familien dokumentiert ausführlich den radikalen expliziten Inhalt, der im Sexualkunde-Unterricht an öffentlichen Schulen im ganzen Land verbreitet wird und damit zu bedeutenden Veränderungen geführt hat, wie die christliche Online-Zeitung The Christian Post berichtet. Der „Family Research Council“ (FRC) stellt in dem soeben publizierten Report mit dem Titel „Sex Education in Public Schools: Sexualization of Children and LGBT Indoctrination“ in vielen Einzelheiten dar, wie in den öffentlichen Schulen der USA Sexualkunde gelehrt wird und „warum Eltern alarmiert und beunruhigt sein sollten“. 

Abtreiben und es vor den Eltern geheim halten

In „How to“-Sex-Workshops lernten die Schulkinder in den Vereinigten Staaten heute beispielsweise, „wie man seine Zustimmung zu sexuellen Handlungen gibt“. Der FRC-Report erläutert ebenso, wie die aktuellen Aufklärungslehrpläne propagieren, „wie Minderjährige abtreiben und dies vor ihren Eltern verheimlichen können, sodass diese es nie erfahren – und wie Schüler unter Druck gesetzt werden, sich als LGBT-„Bündnispartner“ zu erklären, und wie die Lehrpläne die Transgender-Forderung vorantreibt, dass die Kinder möglicherweise ‚im falschen Körper geboren‘ wurden“.

Senior Fellow Cathy Ruse vom Family Research Council sagte in einem Statement über den neuen Bericht: „Kapitalkräftige internationale Lobbygruppen sind ungeheuer erfolgreich bei der Durchsetzung gezielter Lehrpläne, die Kinder sexualisieren und eine Ideologie der ‚sexuellen Rechte‘ unter den Jugendlichen vorantreiben. Das Schulsystem widmet diesen Programmen erhebliche Unterrichtszeiten – in manchen Fällen sind es 70 Unterrichtsstunden pro Kind –, obwohl die amerikanischen öffentlichen Schulen noch nicht mal ihrem Kernauftrag nachkommen“. Die heutigen Sexualkunde-Stunden seien, so Ruse weiter, „höchst manipulativ – da sie sorgfältig entworfen wurden, um die Zustimmung der Kinder zu den Vorstellungen über sexuelle Rechte und fließende sexuelle ‚Identitäten‘ sowie die Ablehnung ihrer religiösen Überzeugungen, der Autorität ihrer Eltern und sogar der körperlichen Realität selbst zu erreichen“.
Die neue Publikation erkläre zudem, wie „Bildung zur Indoktrination geworden ist und wie Schulverwaltungen sich als Autoritäten über die elterlichen Einwände in Bezug auf die Sexualität durchgesetzt haben“.

Auch Planned Parenthood spielt eine Rolle bei der Sexualisierung

Ruse detailliert in dem Bericht: „Als Eltern in Illinois damit anfingen, ihre Kinder während der LGBTQ-Woche zu Hause zu lassen, empfahl der Vizepräsident der Schulbehörde, den Eltern nicht zu sagen, wann diese Veranstaltung stattfinden würde“. Den Leuten nicht den genauen Termin zu verraten, sei „eine Option“, so der Beamte.

Der Report beleuchte zudem die Rolle, „die von wichtigen Akteuren wie dem Abtreibungsgiganten Planned Parenthood und dem Sexuality Information and Education Council der Vereinigten Staaten bei der Formung junger Menschen gespielt wird, und wie Kinder durch extreme Inhalte sexualisiert werden“.

DT/ks

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