Straßburg: Verbote von Homo-Demos unrechtens

Straßburg (DT/KNA) Mit dem mehrfachen Verbot von Gay-Pride-Kundgebungen in Moskau hat Russland nach Einschätzung des Europäischen Menschenrechtsgerichtshofs gegen das Recht auf Versammlungs- und Vereinigungsfreiheit und das Diskriminierungsverbot verstoßen, urteilten die Richter am Donnerstag in Straßburg einstimmig. Die Organisatoren hätten auch keine Möglichkeit gehabt, juristisch gegen die Verbote vorzugehen. Den Klägern sprachen die Richter 12 000 Euro Schadenersatz zu. Die Kläger hatten 2006, 2007 und 2008 Demonstrationen für Homosexuellen-Rechte in Moskau organisieren wollen.

Themen & Autoren

Kirche

Schwules Paar
Rezension
Eine Wegweisung im LGBTIQ - Dschungel Premium Inhalt
Daniel Mattson legt in seinem autobiografischen Buch "Warum ich mich nicht als schwul bezeichne" tiefe Gedanken über Sexualität, persönliche Freiheit und die Lehre der Kirche vor.
19.09.2021, 17 Uhr
Barbara Stühlmeyer
Papst in der Slowakei
Bratislava
In das reale Leben eintauchen Premium Inhalt
Die Pastoral muss kreativ begleiten und motivieren. In der Slowakei will die Kirche dafür den richtigen Weg finden. Papst Franziskus ermutigte bei seinem Besuch dazu. Ein Gastkommentar.
18.09.2021, 19 Uhr
Thomas Schumann