PRESSE: Nationalkonferenz zur Immigration: Die Pariser Wochenzeitung „France Catholique“ schreibt in Bezug auf die Ausweisung von Roma-Familien durch Sarkozy:: Wird Religionsfreiheit zum Possenspiel?: „Catholic Weekly“ (Sydney) war

Die öffentlichen Autoritäten dürfen nicht zulassen, dass sich wilde Reaktionen entwickeln, dass die Leidenschaften sich aufheizen und in direkte Zusammenstöße einmünden. Die kommenden Monate bieten sich an für eine allgemeine Überprüfung der Politik in Bezug auf die Aufnahme von Einwanderern und ihre Integration. Eine übermäßige Instrumentalisierung dieses Themas muss um jeden Preis vermieden werden. Wäre es nicht angebracht, eine Art Nationalkonferenz einzuberufen, die dieses Thema und seine ganze Tragweite für unsere Zukunft und für die Zukunft Europas in Augenschein nimmt?

Australien ist nicht so schwer betroffen wie England. Viele unserer Antidiskriminationsgesetze haben jedoch den kirchlichen Schulen ihr einstiges Recht genommen, nur jene anzustellen, die dem Glauben der kirchlichen Schule entsprechend leben. Die Vorgänge in England zeigen, dass dies die Spitze eines Keils sein kann, der die Religionsfreiheit zu einem Possenspiel macht. Es sollte uns eine Warnung sein.

Was bleibt, ist ihre kompromisslos am Evangelium ausgerichtete Lehre. Wir schwimmen mit dem Strom, sie schwamm gegen den Strom. ... Wir suchen nach Sicherheit, sie setzte sich allen Risiken aus. Sie hat uns gelehrt, dass jedes Leben heilig ist, und das heiligste Leben ist das der Ärmsten. Der Weg, den sie uns gezeigt hat, ist die Umkehr des Herzens. Über diese Revolution nachzudenken, ist vielleicht der beste Weg, das Gedenken an Mutter Teresa von Kalkutta zu feiern.

Die Vereinigten Staaten nach Präsident Bush, die vollkommen beansprucht sind von ihren inneren Problemen, der muslimischen Welt und China, vernachlässigen ihre mexikanischen und südamerikanischen Nachbarn auch weiterhin. Niemand jedoch kann sich vor den Drogen schützen, die keine Grenzen und keine Sieger kennen. Ein erfolgreicher Kampf gegen den Drogenhandel kann unter der Bedingung geführt werden, dass die notwendigen Mittel bereitgestellt werden zur Lösung eines Problems, das wirklich alle betrifft. Natürlich bedarf eine solche Politik einer umfassenden Vision, die jedoch weder Calderon noch Obama besitzen. In der Zwischenzeit versinkt Mexiko in einer blutigen Lethargie. Und dieser furchtbare Schlamm lässt sein stimmloses Volk verzweifeln, das den 200. Jahrestag seiner Unabhängigkeit und den 100. Jahrestag seiner Revolution ohne jegliche Freude feiert.

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18.09.2021, 19 Uhr
Thomas Schumann