PRESSE: Licht für Ägypten

In Kairo lobt die koptische Sonntagszeitung „Watani“ die Initiative der Bibliotheca Alexandrina zur Herausgabe einer Serie über koptische Studien:

Immer wieder haben wir uns bemüht, das Studium des Koptischen in Ägypten zu etablieren. Wir haben betont, dass „Koptisch“ in erster Linie „Ägyptisch“ bedeutet und erst an zweiter Stelle „Christlich“. All unsere Bemühungen wurden stets in den Wind geschlagen; nur die Amerikanische Universität in Kairo hat vor acht Jahren einen Lehrstuhl für Koptisch eingerichtet. Die Bibliotheca Alexandrina hat jetzt dieses Tabu gebrochen und damit ein Licht in der Dunkelheit entzündet.

Land ohne Hoffnung und Zukunft

Die Turiner Tageszeitung „La Stampa“ beklagt die desolate Arbeitsmarktsituation in Italien:

Die Auswanderer verlassen ein sterbendes Land ohne Hoffnung, ohne Zukunft, wo man sogar für Mitteilungen vom Arbeitsamt bezahlen muss (gleichsam eine „Hoffnungssteuer“). Wo die Löhne niedriger sind als irgendwo sonst in Europa und ein Jobwechsel undenkbar ist (wer kann mit 40 Jahren noch einmal neu anfangen, mit alten Eltern, kleinen Kindern und einer steuerlichen Belastung über 50 Prozent?). Wo die Zukunft Angst macht und ganze Generationen auf dem Altar der „erworbenen Rechte“ und dem „Gehalt nach Dienstjahren“ geopfert wurden. Ein Land, das scheinbar auf Familie gründet, weil „Nepotismus“ nicht so gut klingt.

Für Geschlechtergerechtigkeit in Indien beten

„Asia News“, das Internetportal des Päpstlichen Missionswerkes schreibt anlässlich der gemeinsamen Anbetungsstunde mit Papst Franziskus:

Es liegt noch ein langer, schwieriger Weg vor uns: die patriarchalische Mentalität muss sich ändern, sexuelle Diskriminierung ein Ende haben, die gleiche Würde von Mädchen und Frauen zur gesellschaftlichen Norm werden. Frauen erleiden häusliche Gewalt; weibliche Föten und Neugeborene werden getötet. Papst Franziskus und die Universalkirche sind m Gebet dem Leiden der Menschen in Indien sehr nahe.

Nicht nur um Exkommunizierung Sorgen machen

In Dublin ruft die Wochenzeitung „The Irish Catholic“ katholische Politiker zur deutlichen Stellungnahme gegen das geplante Abtreibungsgesetz auf:

Ob ihnen nun die Exkommunizierung droht oder nicht: Katholische Politiker in Irland müssen ihr Gewissen erforschen, ob sie diese Gesetzgebung unterstützen sollen. Statt sich Sorgen zu machen, dass ihnen in der Messe die Kommunion verweigert wird, sollten Abgeordnete lieber die unmoralische Gesetzgebung bekämpfen. Katholische Politiker sind jetzt mit der Entscheidung konfrontiert, Gesetze für die vorsätzliche Tötung des ungeborenen Kindes im Mutterleib zu schaffen. Kann ein katholischer Politiker damit leben?

Themen & Autoren

Kirche