Polizei räumt Hamburger Moschee: Verein verboten

Hamburg (DT/dpa) Die Hamburger Sicherheitsbehörden haben am frühen Montagmorgen die Taiba-Moschee im Stadtteil St. Georg geräumt. Der dahinterstehende arabische Kulturverein sei verboten worden, sagte der Sprecher der Innenbehörde, Ralf Kunz. 20 Polizisten und einige Zivilfahnder waren am frühen Morgen vor dem Gebäude in der Nähe des Hamburger Hauptbahnhofs aufgezogen und hatten das Türschloss aufgebohrt. „Die Ermittler durchsuchen die Moschee nach weiteren Beweisstücken und stellen gegebenenfalls Computer oder Ähnliches sicher“, sagte Kunz. Die Taiba-Moschee war unter ihrem früheren Namen Al-Quds-Moschee als Treffpunkt mehrerer Attentäter des 11. September 2001 weltweit bekannt geworden. Bis heute treffen sich dort nach den Erkenntnissen der Behörden radikale Islamisten.

Themen & Autoren

Kirche