Palmer wehrt sich gegen Homophobie-Vorwurf

Tübingen (DT/dpa) Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer (Grüne) wehrt sich gegen den Vorwurf, Politik gegen Schwule und Lesben zu machen. Seine von der „Frankfurter Rundschau“ zitierten Thesen dazu seien aus dem Zusammenhang gerissen worden, argumentierte der Grünen-Politiker am Montag. Die Zeitung hatte am Samstag über ein internes Papier berichtet, in dem sich Palmer kritisch über die Forderung der Grünen nach einem uneingeschränkten Adoptionsrecht für homosexuelle Paare geäußert hatte. Die Grünen müssten auf „radikales Oppositionsgehabe und Fokussierung auf klassisch grüne Themen“ verzichten. Dann könnten sie auch der Union und der FDP mehr Wähler abspenstig machen. Außerdem schrieb er, das Adoptionsrecht für Schwule und Lesben sei vorerst keine Forderung, „mit der sich 25 Prozent der Deutschen gewinnen lassen“.

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