NSA-Affäre: EVP-Chef stellt Forderungen an USA

Berlin (DT/dpa) Der Fraktionsvorsitzende der christdemokratischen EVP im Europaparlament, Manfred Weber, fordert angesichts der Spionageaffäre ein Entgegenkommen der USA bei den Verhandlungen über das geplante Freihandelsabkommen. „Die Amerikaner müssen uns nun das Signal geben, dass sie verstanden haben, dass man mit Freunden anders umgeht“, sagte der CSU-Politiker der Zeitung „Die Welt“. Wesentlicher Maßstab dafür sei „der Schutz der Daten von europäischen Unternehmen und Bürgern“. Der US-Kongress solle Europäern dasselbe Klagerecht vor US-Gerichten einräumen wie den eigenen Bürgern.

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